Die Macht in der Mitarbeiterführung (mit Audio)

Hier findest Du den Artikel als Audio-Podcast?

Was macht erfolgreich?

Mitarbeiterführung und Macht

Möchtest Du, wie als Herrscher, Macht über Deine Mitarbeiter ausüben und Entscheidungen konstant allein treffen, auch wenn alle dagegen sind?

Die Macht und die Mitarbeiterführung

Wie wahrscheinlich ist es, dass Du auf diese Weise Respekt, Wertschätzung und Akzeptanz erfährst?

Du kannst Dich aber auch dazu entscheiden Macht zu haben, um mit Hilfe Deiner Persönlichkeit, Deiner natürlichen Autorität, fachlichen Kompetenz und mit Respekt Dein Team zum Erfolg zu führen.

Bereits in den 90er Jahren zeichnete sich ab, z.B. in Untersuchungen von Lutz von Rosenstil, dass Mitarbeiter nicht mehr nur allein durch Geld motiviert werden. Im Gegenteil werden im Arbeitsleben immer häufiger Anerkennung, Weiterbildungen, Entwicklung hin zu mehr Verantwortung oder Raum für die eigene Selbstverwirklichung erwartet, bzw. auch gefordert.

Besonders gut lässt sich das zweite Szenario mit der Kenntnis und dem entsprechenden Einsatz von Führungs- und Kommunikationsinstrumenten erreichen. Dabei sollten immer Deine eigene Persönlichkeit und die Deiner Mitarbeiter mit einfliessen.

Unterschiedliche Persönlichkeiten

Persönlichkeiten in der Führung

Wenn Du Dir die unterschiedlichen Persönlichkeiten einmal anschaust, wird Dir sofort klar, dass jeder durch etwas anderes motiviert wird, andere Erwartungen hat und auch völlig unterschiedliche Voraussetzungen mitbringt. Der eine ist vielleicht besonders kreativ und neugierig, der andere eher spontan und sehr flexibel, ein dritter verlässt sich gern auf Planung und Strukturen.

Es geht darum, dass Du als Führungskraft diese Unterschiede und Stärken erkennst und effektiv zum Erfolg einsetzt. Natürlich gehört es auch dazu die Risiken zu erkennen und weder die allzu organisierten noch die kreativen oder hochflexiblen Teammitglieder zu stark die Oberhand über das gesamte Team gewinnen zu lassen.

Setze bewusst diese unterschiedlichen Arbeitsstile im Team ein. Kommuniziere dabei klar! Dann kann das Team ebenfalls die Vorteile der sonst vielleicht eher als unbeliebt abgestempelten Verhaltensweisen verstehen.

Sei Dir z.B. darüber bewusst, dass Du

  • bei den sehr strukturiert arbeitenden Teammitgliedern keine Zeit darauf verschwenden musst sie eng zu kontrollieren, sondern eher darauf achtest, dass keine `das-haben-wir-immer-schon-so-gemacht-Mentalität´ entsteht.
  • Bei den sehr kreativen hingegen wirst Du zur Steigerung der Motivation wenig mehr tun müssen als einen entsprechenden Freiraum einzuräumen. Dafür solltest Du hier eher ein Auge darauf werfen, ob sie sich noch in die richtige Richtung bewegen.
  • Bei den sehr flexiblen Menschen kann es ruhig auch mal etwas ungeplanter sein, denn Unvorhergesehenes motiviert sie. Hier gilt es ebenfalls ein Auge auf die richtige Orientierung auf das Ziel zu werfen.

Du wirst erstaunt sein wie Du mit wie wenig Aufwand sehr gute Ergebnisse erzielen kannst. Bewege etwas gemeinsam mit Deinen Mitarbeitern. Mache Deine Mitarbeiter erfolgreich und gib Ihnen die Gewissheit eine wichtige Rolle zu haben. Dies gibt ihnen ein gutes Gefühl und wird Dich entlasten.

8 Tipps zur Mitarbeiterführung

Um damit möglich heute noch zu beginnen, möchte ich Dir 8 Tipps mit an die Hand geben.

1.Sei authentisch

Sei Du selbst. Wenn Du versuchst eine Rolle einzunehmen wirst Du Dich auf kurz oder lang durch Deine Körpersprache verraten. Vielleicht kennst Du das auch, dass Du nicht weisst warum, aber etwas stört Dich an einer Person? Häufig liegt dies daran, dass sie etwas anderes sagt oder versucht darzustellen als wer sie wirklich ist. Unser Unbewusstes gibt mehr von unseren Gedanken Preis als wir wollen. Daher rate ich Dir Dich mit Dir selber auseinanderzusetzen. Wenn Dich etwas stört, entscheide ob Du diesen Aspekt Deiner Persönlichkeit auch positiv nutzen kannst oder ändere Dich, Schritt für Schritt.

2.Sei (oder werde) kompetent und souverän

Dieser Punkt ist eng mit dem ersten gekoppelt. Mit einem kompetenten  und souveränen Auftreten ist die Wahrscheinlichkeit deutlich höher akzeptiert zu werden. Bezüglich der Kompetenz hilft es, wenn Du konsequent sowohl Deine fachlichen Qualifikation, als auch Deine sozialen und methodischen Kompetenzen regelmäßig durch Weiterbildung erweiterst. Und die Zeit kann man sich definitiv nehmen, wenn man es in `kleine Häppchen´ aufteilt und konsequent am Ball bleibt. Selbstsicherheit und Souveränität sind Zeichen informeller Macht, die vor Macht-Missbrauch bewahrt.

3.Sei ein Vorbild

Es wird schwierig sein ernst genommen zu werden und eine natürliche Autorität zu erwerben, wenn man sich nicht selber an die eigenen Regeln hält. Möchtest Du z.B. die Teamkultur verändern, starte damit selber Dinge anders zu machen (freundlich grüßen, ehrlich zuhören, nicht schlecht über andere reden etc.). Das gleiche gilt für jeden Arbeitsprozess. Möchtest Du Flexibilität und eigene Ideen unterstützen, lebe dies ebenfalls in Deinem Alltag und bestehe z.B. nicht darauf, dass alle um 8:00 vor Ort sind, wenn es nicht unabdinglich durch äußere Bedingungen vorgegeben ist.

4.Halte keine Informationen zurück

Auch wenn nach wie vor oft das Credo „Wissen ist Macht“ gilt, so solltest Du dies nicht zu sehr strapazieren. Es gibt selbstverständlich Inhalte, welche wirklich nur führungsintern besprochen werden dürfen. Aber dies ist im Allgemeinen doch eher ein sehr geringer Anteil vom Tagesgeschäft. Versuche eine offene Informationspolitik zu betreiben, z.B. zu Beginn von regelmässigen Meetings.

5.Kommuniziere offen und ehrlich

Sowohl die unter Punkt 4 angesprochenen Informationen, als auch Lob und Kritik sollten zeitnah und offen angesprochen werden. Gib sachbezogenes Feedback möglichst mit konkreten Beispielen und lobe angemessen und oft (lieber einmal zu viel als zu wenig). Versuche nichts unnötig zu beschönigen und in `positives Geschenkpapier´ zu verpacken. Versuche lieber konstruktiv auf die Zukunft gerichtet gemeinsam mit dem Mitarbeiter Lösungen zu erarbeiten. (Mehr zum Thema unter

https://lightwings-consulting.com/communication/kommunikation/)

6.Sei transparent

Wenn Deine Mitarbeiter die Gründe für Deine Entscheidungen und Dein Handeln kennen, wird der Prozess für sie nachvollziehbarer. Es mag Dir vielleicht etwas Angst einjagen dann auch auf Fragen Rede und Antwort zu stehen. Aber wenn Du gute Gründe hast, sollte dies das geringste Problem sein. Und wenn Du selber nicht ganz sicher bist, kann Dir der Austausch mit dem Team sogar noch eine neue Perspektive und Anlass zur Revision bieten.

Mit Sicherheit musst Du auf diese Art weniger, bzw. keine hinter dem Rücken laufende Beschwerden mehr befürchten. Auch unangenehme Entscheidungen werden auf diese Weise viel leichter akzeptiert.

7.Konflikte frühzeitig beilegen

Genau wie es beim Unkraut im Garten sinnvoller ist, dies zu jäten solange es noch klein ist, keine tiefen Wurzeln hat und nur vereinzelt wächst, so ist es auch sinnvoll Konfliktpotentiale sofort dann aus dem Weg zu räumen, wenn man sie erkennt, oder auch nur befürchtet.

Gib klare Linien und Ziele vor und achte auf deren Einhaltung. Hier greift auch wieder die Vorbildfunktion. Überlasse es nicht anderen einen schwelenden Konflikt anzusprechen, sondern werde lieber selber sofort aktiv und sorge für Klärung. Wenn Dich das Thema interessiert, lese mehr unter https://lightwings-consulting.com/konflikt/konfliktpraevention/.

8.Lass Dich nicht provozieren

Es gibt immer wieder Mitarbeiter die gerne ihre Grenzen austesten wollen. Auch wenn es  generell sehr sinnvoll ist andere Meinungen anzuhören, kann es auch Situationen geben, in welchem einem Ton, Wortwahl, die Körpersprache des Mitarbeiters und auch die eigene Einstellung es sehr schwer machen ruhig zu bleiben. Behalte trotzdem einen kühlen Kopf, beende möglichst rasch diese Situation und gehe im schlimmsten Fall auch disziplinarisch vor.

Wenn Du mehr zu diesen Themen erfahren möchtest, schaue doch bitte auf der Seite https://lightwings-consulting.com/de/ vorbei oder abonniere Lightwings auf Facebook https://www.facebook.com/LightwingsConsulting/.

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